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Die Bedeutung der Zugkraft für die Kombinationstherapie bei Patienten mit Mikropenis und Hypogonadismus.

Ruslan Petrovich, Maria Astahova
Moskau, Russland

Zielsetzung

Ein Mikropenis ist oftmals ein Symptom für Hypogonadismus bei Männern. Es gibt verschiedene angeborene Syndrome, die mit einem niedrigen Testosteronspiegel und Mikropenis in Zusammenhang gebracht werden. Viele Patienten scheuen sich aufgrund von falscher Scham, einen Arzt zu Rate zu ziehen, und leben ein Leben lang mit einem Mikropenis. Mittlerweile wissen wir jedoch, dass sich ein Mikropenis in allen Altersstufen gut behandeln lässt. Sowohl bei 20-jährigen Patienten als auch bei 60-jährigen Patienten konnten wir gute Behandlungsergebnisse beobachten. Natürlich lassen sich bei einer frühzeitig einsetzenden Behandlung unter Umständen bessere Ergebnisse erzielen, wobei der Patient hier im Falle eines hypogonadotropen Hypogonadismus eine normale Spermatogenese erwarten kann.

Patienten und Verfahren

Zwischen 2012 und 2014 wurden in unserer Klinik insgesamt 16 Patienten mit Mikropenis und Hypogonadismus beobachtet. Die Ursachen für den Mikropenis lagen im Kallmann-Syndrom (4 Patienten), im Kleinfelter-Syndrom (2 Patienten), im Anarchismus bzw. hypergonadotropen Hypogonadismus (8 Patienten), im hypogonadotropen Hypogonadismus und in einer Defizienz hinsichtlich des isolierten luteinisierenden Hormons (LH) (2 Patienten). Alle Patienten waren zwischen 22 und 62 Jahre alt. Keiner der Patienten konnte sexuelle Erfahrungen vorweisen. Die standardmäßige Untersuchung umfasste die Vermessung des Penis, Ultraschalluntersuchungen der Prostata und eine hormonelle Untersuchung (LH, FSH, Testosteron, Estradiol und Prolaktin). Die Penislängen lagen im gedehnten Zustand in einem Bereich zwischen 4 und 8 cm und im erigierten Zustand in einem Bereich zwischen 5 und 9 cm (6,8 im Durchschnitt). Prostatahyperplasie trat bei jedem Patienten auf. Das Volumen der Prostata lag in einem Bereich zwischen 2 und 5 cm3. Alle Patienten wiesen mit 1,8-4,2 nmol/l einen niedrigen Testosteronspiegel auf. In Abhängigkeit von den Ursachen für den Hypogonadismus wurde jeder Patient einer hormonellen Behandlung unterzogen. Bei Patienten mit hypogonadotropem Hypogonadismus (Gruppe 1) verwendeten wir Choriongonadotropin und Testosteronundecanoat (NEBIDO) und NEBIDO ausschließlich bei Patienten mit primärem Hypogonadismus (Gruppe 2). Wir untersuchten die Patienten alle 3 Monate. In Gruppe 1 verabreichten wir Choriongonadotropin zweimal wöchentlich in einer Dosis von 2000 IE. Bei einem allmählich ansteigenden Testosteronspiegel setzten wir NEBIDO in Übereinstimmung mit dem Standardschema ein. Unserer Ansicht nach ist diese Herangehensweise korrekt, da das letztendliche Ziel in der Vergrößerung des Penis bestand. Alle Patienten aus dieser Gruppe weigerten sich aus unterschiedlichen Gründen, sich einem Versuch zur Verbesserung ihrer Fruchtbarkeit zu unterziehen. Auch den Patienten aus Gruppe 2 verabreichten wir NEBIDO in Übereinstimmung mit dem normalen Schema.

Ergebnisse

6 Monate nach Beginn der Behandlung zeigte sich bei allen Patienten ein physiologisches Wachstum des Penis auf 11 bis 13 cm (11,8 im Durchschnitt) im erigierten Zustand. Bei allen Patienten mit Prostatahyperplasie zeigte sich eine Zunahme des Prostatavolumens in einem Bereich zwischen 14 und 18 cm3. Wir müssen allerdings einräumen, dass 6 Monate nach dem Beginn der Behandlung keiner unserer Patienten ein wie auch immer geartetes Wachstum des Penis feststellen konnte. Aus diesem Grund wendeten wir nach einer einjährigen hormonellen Behandlung bei allen Patienten aus beiden Gruppen den PeniMasterPRO-Expander an, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Alle Patienten wendeten den PeniMasterPRO an und setzten die hormonelle Behandlung fort. Nach 6  Monaten bewerteten wir das Ergebnis der Komplexbehandlung. Die Länge der Penisse im erigierten Zustand stieg bei allen Patienten und lag im Durchschnitt bei 14,6 cm (12 - 15 cm). Demzufolge lag das Gesamtergebnis der Penisvergrößerung nach der anderthalbjährigen Komplexbehandlung (NEBIDO und PeniMasterPRO) bei Patienten mit Hypogonadismus im Durchschnitt bei 7,8 cm (im erigierten Zustand).

Zusammenfassung

Die Kombinationsbehandlung unter Einsatz von Testosteron und des PeniMasterPRO-Expanders bei Patienten mit Hypogonadismus erwies sich im Vergleich zur Substitutionstherapie mit Testosteron allein als wirkungsvoller. Die Art des Hypogonadismus (primär oder sekundär) hat dabei keinerlei Einfluss auf die Ergebnisse der Penisvergrößerung und die Behandlungsverfahren. Alle Patienten wollen so schnell wie möglich die besten Ergebnisse erreichen. Der Einsatz von Choriongonadotropin scheint jedoch bei Patienten mit hypogonadotropem Hypogonadismus physiologischer zu sein und wir mussten darüber hinaus NEBIDO einsetzen, um schnell einen normalen Testosteronspiegel zu erreichen. Natürlich können wir nach der Penisvergrößerung und den ersten sexuellen Kontakten zum Thema der Stimulation der Spermatogenese bei jungen Patienten mit sekundärem Hypogonadismus zurückkehren.

Darüber hinaus sollten wir beachten, dass das physiologische Wachstum des Penis während der Behandlung mit Testosteron in der Regel im 6. - 7. Monat aufhört. Deshalb sollte der PeniMasterPRO-Expander schnellstmöglich angewendet werden. Sollte ein Patient mit Hypogonadismus eine ausreichend große Eichel aufweisen, sollte er PeniMasterPRO ab dem ersten Tag der Behandlung mit Testosteron anwenden. Bei anderen Patienten müssen die Expander dann angewendet werden, wenn die Eichel groß genug für die Anwendung von PeniMasterPRO ist.

Die Aufbringung einer zusätzlichen Zugkraft über einen Expander ist überaus nützlich, um während der Substitutionstherapie mit Testosteron bei Patienten mit Mikropenis und Hypogonadismus die besten Ergebnisse bei der Penisvergrößerung zu erzielen.

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Fallbericht 1.

Fallbericht 1. Abbildung 1 Fallbericht 1. Abbildung 2

Fallbericht 2.

Fallbericht 2. Abbildung 1 Fallbericht 2. Abbildung 2

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Fallbericht 3. Abbildung 1 Fallbericht 3. Abbildung 2
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