Portrait junger Mann und junge Frau, die sich körperlich nahe sind

Penisverlängerung / Penisvergrößerung

Wann ist Penisverlängerung sinnvoll?

Objektiv betrachtet ist eine Penisverlängerung bzw. Penisvergrößerung fast immer unnötig. Die meisten Männer haben einen normal dimensionierten Penis, der sieben bis zehn Zentimeter im schlaffen und zwölf bis 17 Zentimeter im steifen Zustand lang ist. Zehn bis 15 Zentimeter Penisumfang im steifen Zustand können als normal angesehen werden.

Aus sexualmechanischen Gründen gilt ein Penis als objektiv zu klein, wenn er deutlich unter diesen Werten liegt. Denn bei einer erigierten Länge von etwa 7,5 Zentimeter wird es schwierig, eine Frau damit ausreichend vaginal zu stimulieren. Auch kann ein kleiner Penis beim Sexualpartner die Assoziation von Impotenz hervorrufen, was dessen Orgasmus auch aus psychologischen Gründen verhindern kann. Dies macht deutlich, dass ein kleiner Penis für den Betroffenen oft mehr ist, als eine "Kleinigkeit", sondern dessen Intim- und mithin Sozialleben sehr negativ beeinflussen kann.

Wie der Wunsch nach einer Penisverlängerung entsteht

Bei einem physiologisch zu kleinen Penis (steif unter 7,5 Zentimeter; s.o.), der seinen Zweck als Befriedigungsorgan für den Partner kaum oder gar nicht erfüllt, ist der Wunsch einer Penisverlängerung unmittelbar nachvollziehbar. Doch auch Männer, deren Glied normal oder sogar überdurchschnittlich groß ist, wünschen sich zuweilen einen längeren Penis. Sei es, da sie ihr Geschlechtsteil selbst falsch beurteilen (eingebildeter kleiner Penis), weil sie dem Sexualpartner einen optischen und haptischen Stimulus bieten möchten oder sich von einer Penisverlängerung die Überwindung sexuell hemmender Minderwertigkeitskomplexe und in Folge mehr Sexualkontakte versprechen. Zudem vergleichen sich eine zunehmende Anzahl Männer mit professionellen Erotikdarstellern in audiovisuellen Medien und empfinden sich hierdurch als wenig konkurrenzfähig.

Der psychologische Druck eines physiologisch zu kleinen oder subjektiv als zu klein empfundenen Penis kann für den Betroffenen erheblich sein und zu konkreten Vermeidungsstrategien im Handeln führen. Schon ein halbwüchsiger Junge kann durchaus auf den Besuch eines Sportvereins verzichten wollen, nur weil dort nackt geduscht wird und er hierbei von seinen Sportkameraden einmal kollektiv wegen seiner Penislänge verspottet wurde. Dieses bei Jungen nicht unübliche Ritual des "Schwanzvergleichs" wird in der Regel von Jungen mit entsprechend großem Penis initiiert, in der Gewissheit, diesen ehrabschneidenden Wettbewerb zu gewinnen. Ist mit einem solchen Erlebnis der Grundstein für einen Peniskomplex gelegt, kann sich dieser bis ins Erwachsenenalter und sogar dauerhaft halten - obgleich sich der Penis bis dahin meist völlig normal entwickelt hat. Was bleibt, ist der Wunsch nach einer Penisverlängerung.

Möglichkeiten zur Penisverlängerung

Die realistischen Möglichkeiten zur Penisverlängerung sind begrenzt. Urologen bewerten Pillen, Salben und Nahrungsergänzungsmittel zur Penisverlängerung einhellig als völlig wirkungslos oder sogar gesundheitsgefährdend. Massagetechniken gelten als zumindest nicht nachteilig: Allerdings dürfte die üblicherweise ausgeübte Onanie des Mannes, bei der der Penis ohnehin massiert wird, augenscheinlich die Grenze dieser Technik aufzeigen.Penisstreckgeräte zur Penisvergrößerung werden kontrovers beurteilt. Dass durch dauerhafte Streckung der Penis verlängerbar ist, gilt mittlerweile als belegt und anerkannt. Abgelehnt werden Penisexpander wegen der angeblichen Unannehmlichkeiten beim Tragen. Einer Meinung, die meist auf Erfahrungen mit simpel konstruierten Gerätschaften oder bloßem Hörensagen basiert und pauschalisiert verbreitet wird. Unstrittig ist: Auch modernste Penisexpander wie PeniMaster und PeniMasterPRO aus Deutschland benötigen für eine langzeitige Penisverlängerung eine längerfristige Anwendung über mehrere Monate. Ob dieser Umstand im Hinblick auf die erzielbaren realen Resultate einen Grund darstellt, Expander abzulehnen und auf eine Penisverlängerung zu verzichten, muss der interessierte Mann selbst beurteilen.

Operative Techniken können den Penis als Organ in seiner Gesamtheit nicht physiologisch verlängern, sondern lediglich dessen im Körper verankerten Bereich ein Stück weit nach außen verlagern. Insofern müsste korrekterweise von einer "Penisverlagerungs-Operation" gesprochen werden. Dem Vorzug des optisch längeren Penis steht das potentielle Risiko eines verminderten Erektionswinkel gegenüber. Mit Blick auf die allgemeinen und spezifischen Risiken sowie das nicht vorhersehbare Endergebnis raten Fachleute, eine invasive Penisvergrößerung nur in gut begründeten Fällen und nach eingehender, unabhängiger Beratung in Erwägung zu ziehen. Die vorherige Konsultation eines weiteren Spezialisten sollte jedem Mann die Entscheidung für oder gegen diese Art von Eingriff leicht machen (z. B. einem renommierten Schönheitschirurgen mit breitem Operationsspektrum und klinischer Erfahrung in Rekonstruktionschirurgie).

Wie Internetnutzer Penisverlängerung beurteilen

Trost, Rat und Bestätigung suchen Männer mit dem Wunsch nach einer Penisverlängerung vielfach im Internet, dort in entsprechenden Foren, wo sie sich offen zu ihrem Penisproblem bekennen. Die Reaktionen hierauf lassen sich in drei Kategorien einteilen.

1) "Du brauchst gar keine Penisverlängerung, weil Dein Penis normal ist". Dem Betroffenen wird auf Basis der von ihm gemachten Längenangaben Unverständnis entgegen gebracht, da sein Glied de facto gar nicht zu klein sei, sondern eine durchschnittliche Größe habe. Zur Untermauerung wird oft ein Link zu einer entsprechenden Onlinepublikation, beispielsweise von einer Frauenzeitschrift, angefügt.
2) "Du brauchst keine Penisverlängerung, weil die Penislänge egal ist". Ist der Penis des Betroffenen tatsächlich unterdurchschnittlich klein, wird ihm Mut zugesprochen, etwa mit dem Argument, dass es für das Lustempfinden der Frau nicht auf die Länge des Penis ankäme. Viel wichtiger seien beim Sex Einfühlungsvermögen, Selbstvertrauen und die richtige Technik, um den bzw. die Partnerin stimulieren zu können.
3) "Du brauchst eine Penisverlängerung, aber wie soll das funktionieren". Dem Betroffenen werden keine psychologischen Brücken gebaut, sein Problem wird voll als solches anerkannt. Frauen bestätigen dessen Angst, dass ein längerer Penis attraktiver und stimulierender sei. Männer freuen sich mitunter hämisch, dass ihr eigener Penis deutlich länger ist und sie damit mehr Selbstvertrauen hätten, wodurch sie offener auf Frauen zugehen und in Folge mehr Sex haben könnten. Eine Penisverlängerung wird empfohlen, allerdings meist ohne den Glauben an Möglichkeiten oder fundierte Kenntnisse hierzu.

Obgleich die zuletzt beschriebene Reaktion für den betroffenen Mann sicher sehr verletzend sein kann, spiegelt sie doch die gesellschaftlich verankerte ehrliche Grundeinstellung gegenüber der Penislänge wieder. Und auch gute Worte können einen verfestigten Minderwertigkeitskomplex oder gar eine physiologische Unterentwicklung nicht wegdiskutieren. Kognitive Bewältigungsversuche (Gespräche mit Freunden, Leidensgenossen, Therapeuten etc.) können bei der Frustrationsbewältigung hilfreich sein - eine authentische Ich-Aufwertung auf der Gefühls- und Erlebnisebene ist hierdurch kaum erreichbar.

Im Ergebnis bleibt der Wunsch nach einer Penisverlängerung trotz intensiven Diskurses meist bestehen. Eine physiologisch reale (messbare) Penisvergrößerung mit einem PeniMaster Penisexpander kann indes eine tatsächliche Besserung des Selbstwertgefühls erwirken, da das reale oder subjektiv empfundene Problem des "kleinen Penis" hiermit ursächlich behandelbar ist. Allgemein zeigen klinische Erfahrungen, dass die plastisch-kosmetische Änderung von als Makel empfundenen Körperattributen (z. B. Komplex wegen abstehender Ohren oder großer Nase, zu kleine Brüste) für Betroffene oft als tatsächliche Befreiung von seelischen Belastungen erlebt wird.

Penisverlängerung als Tabu - der diskriminierte Mann

Die Ansicht, dass eine Penisverlängerung unnötig, unsinnig oder lächerlich sei, wird meist von Personen geäußert, die nicht selbst betroffen sind. In anderen Bereichen ist der Diskurs über plastisch-kosmetische Körperveränderungen mittlerweile weiter: Von der Selbstverständlichkeit, mit der dem Wunsch von Frauen nach einer Brustvergrößerung Gehör geschenkt und diesem auch (sogar operativ) entsprochen wird, ist der Mann mit "seinem" Thema Penisverlängerung noch weit entfernt. Grund ist letztlich der Mythos des Penis als Synonym für Männlichkeit und Mann schlechthin: Dieser hat allzeit bereit, dominant und unübersehbar "seinen Mann zu stehen". Das Eingeständnis des "Winzlings in der Hose" färbt mithin direkt auf die Gesamtperson ab - und wird von dieser daher tunlichst verheimlicht.

"Mann" kann diese Reduktion des männlichen Selbstverständnisses bzw. Selbstwertgefühls bedauerlich finden, weit verbreitet wenn nicht gar generell üblich ist sie allemal. Der moderne Mann hat sich noch nicht von seiner Penisfixierung emanzipieren können und verharrt in archaischen Phallus-Phantasien, hinter denen der Wunsch steckt, "der Größte" zu sein - um damit letztlich den Frauen zu imponieren. Dieser Wettbewerbsgedanke entspringt der biologisch verwurzelte Tatsache, dass Weibchen im Tierreich mit der Herausstellung körperlicher Vorzüge angebalzt werden und findet seine sozialisierte Ausprägung im bekannten "Mein Haus - Mein Auto - Mein Boot"-Vergleich. Es verwundert in dieser Hinsicht somit nicht, dass viel über Penisvergrößerung, sehr wenig jedoch über Penisverkleinerung diskutiert wird. Wer hat der hat - so kurz und schnell einleuchtend ist der Umkehrschluss der Thematik formulierbar.

Ob es der "Spezies Mann" irgendwann einmal gegeben sein kann, souverän und komplexfrei mit dem empfundenen Makel eines kleinen Penis umzugehen, muss daher bezweifelt werden. So fürchten denn Männer wohl auch künftig und nicht ganz zu Unrecht, mit kleinem Glied als lächerlich und schwach "dazustehen". Im Ergebnis bleibt zu wünschen, dass die Diskriminierung der Betroffenen Männer ein Ende findet und der Wunsch nach einer Penisverlängerung ohne Scham geäußert werden kann. Den Medien kommt hierbei die Aufgabe zu, sich diesen Themas ohne den üblichen ironischen Unterton und journalistisch seriös anzunehmen.

Der Phallus und seine Probleme haben noch einen langen emanzipatorischen Weg vor sich.
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