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Erektionsstörungen - erektile Dysfunktion - Potenzstörungen

Erektionsstörungen - erektile Dysfunktion

Erektionsstörungen des Penis, also die teilweise oder vollkommene Unfähigkeit der Versteifung des Gliedes, werden gemeinhin oft mit Impotenz gleichgesetzt, sind jedoch nur eine Form hiervon. Denn Impotenz kann sowohl Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr aufgrund unzureichender Erektion als auch Zeugungsunfähigkeit aufgrund Sterilität bei intaktem Erektionsvermögen bedeuten. Eine Erektionsstörung oder erektile Dysfunktion (fälschlich oft bezeichnet als "erektile Disfunktion") trifft, zumindest zeitweise, etwa zwanzig Prozent aller Männer.

Eine Erektionsstörung kann mentale und auch körperliche Ursachen haben. Hat ein Mann beispielsweise am Morgen nach dem Aufwachen eine Erektion oder kann sein Glied bei der Selbstbefriedigung erfolgreich versteifen, leidet er wahrscheinlich an einer psychisch bedingten Erektionsstörung, wenn ihm dies in Gegenwart eines Sexualpartners nicht gelingt. Ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Penis ist hierbei oft Auslöser für Erektionsprobleme - ein weit verbreitetes Phänomen.


Diagnostik von Erektionsstörungen / erektiler Dysfunktion

Zur Abklärung der Ursachen von Erektionsstörungen ist die Konsultation eines Urologen oft unverzichtbar. Der Entschluss, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, fällt Männern oft nicht leicht. Doch bereits die Anamnese, also das Gespräch mit dem Arzt über die Erektionsstörung, kann oftmals ohne weitere Diagnostik aufzeigen, dass möglicherweise psychische Ursachen Auslöser der körperlichen Störung sind. In diesem Fall ist Paartherapie oder Gesprächstherapie der erfolgversprechende Ausweg aus sexuellen Tiefphasen des Mannes.

Die körperliche Untersuchung und Abtastung durch den Urologen kann beispielsweise Hormonstörungen oder Prostatavergrößerungen diagnostizieren, welche physisch ursächlich für Erektionsstörungen sein können. Eine Blutuntersuchung liefert dem Arzt Aufschluss über Blutfette, Cholesterinwerte, Blutzucker, Nieren-, Leber- und Hormonwerte, wichtige Indikatoren für die weitere, oft medikamentöse, Behandlung. Der Schwellkörper-Injektions-Test (SKIT) schließlich besteht in einer Medikamenteninjektion in den Schwellkörper des Penis. Das Medikament löst eine Erektion aus. Die notwendige Dosis, die Messung des Blutzuflusses und der Erektionsgrad des Penis geben weitere Therapiehinweise. Schließlich ist noch eine Sonografie, eine Ultraschalluntersuchung, zur Abklärung körperlicher Defekte möglich.

Bandscheibenschäden oder neurologische Probleme können ebenfalls zu erektiler Dysfunktion führen und sind behandlungsbedürftig.


Behandlungsmöglichkeiten von Erektionsstörungen / erektiler Dysfunktion

Nach Auffassung einiger US-Wissenschaftler gibt es ein "Wundermittel", das den Einsatz von Potenzmitteln in den meisten Fällen überflüssig macht: Sport. Genauer: Ausdauersport. Besserung versprechen aus Sicht von Medizinern auch folgende Tipps: tierische Fette meiden, Obst und Gemüse in ausreichenden Mengen essen, nicht rauchen, dem Alkohol nur in Maßen zusprechen, Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck, die die Gefäße schädigen, behandeln lassen.


Medikamente und Mittel gegen Erektionsstörungen / erektile Dysfunktion

Medikamente werden von betroffenen Männern meist als einfachste Möglichkeit empfunden, eine erektile Dysfunktion zu bekämpfen. Allerdings zeigen diese bei fünfzehn bis zwanzig Prozent der Patienten keine Wirkung. Der bekannteste Medikamentenname, weil am längsten auf dem Markt, dürfte Viagra sein. Daneben gibt es Cialis und Levitra als gängige Präparate. Alle beruhen auf dem selben biochemischen Wirkprinzip, nämlich der Weitung der Blutgefäße im Penis, wodurch der Schwellkörper durch Bluteinfluss erhärtet. Insbesondere im Internet frei angebotene Tabletten mit diesen Markennamen sind nicht selten gefährliche Medikamentenfälschungen, die schwere Gesundheitsschäden hervorrufen können.

Die Verschreibungspflicht dieser Mittel soll sowohl deren richtige Anwendung als auch die regelmäßige ärztliche Kontrolle der Gesundheit zum Wohle des Patienten sicherstellen.

Wirken können pharmazeutischen Hilfsmittel generell nur, wenn kein neurologischer Befund vorliegt, die Nervenbahnen also in Ordnung sind. Nicht bei jedem Mann wirkt jedes dieser Medikamente in derselben Weise, teilweise zeigt sich die volle Wirkung erst nach einer Erhöhung der Dosis beziehungsweise nachdem die Potenzpille schon einige Male angewendet wurde. Auch bei Männern mit einer koronaren Herzerkrankung oder einer Herzinsuffizienz werden diese Medikamente eingesetzt, was nochmals verdeutlicht, dass diese nicht nach eigenem Ermessen in Selbstmedikation eingenommen werden dürfen.

Ob frei angebotene Potenzmittel die behauptete Wirkung haben, ist wissenschaftlich sehr umstritten. Hier eröffnet sich nicht nur serösen Heilern ein weites Feld, um mit Versprechungen erstärkter Potenz allerlei Pillen, Tinkturen, Salben oder sonstige Mittelchen (wie etwa getrocknete und geriebene Haifischflossen oder Stierhoden) gewinnbringend an den Mann zu bringen. Grundsätzlich sollte sich jeder Käufer derartiger Mittel im Klaren sein, dass diese in vielen Fällen ohne Kontrolle über Inhaltsstoffe und Zusammensetzung und gegen das Arzneimittelgesetz angeboten werden. Hier trägt der Konsument das volle (Gesundheits)-Risiko. Und auch das viel zitierte Werbeversprechen mit "natürlichen Inhaltsstoffen" ist nicht gleichbedeutend mit einem "gesunden" Mittel. Im günstigen Falle erwirbt man ein zwar kostspieliges, aber physiologisch wirkungsloses und unschädliches Placebo-Präparat, dessen Wirkung sich durch den Glauben an sein Werbeversprechen tatsächlich einstellen kann.

Bei Testosteronmangel als Ursache von erektiler Dysfunktion kann das Hormon gespritzt, oral eingenommen, als Pflaster oder Gel auf die Haut aufgebracht werden.


SKAT gegen Erektionsstörungen / erektile Dysfunktion

Die Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie (SKAT) gibt dem betroffenen Mann nach ärztlicher Verschreibung und Anleitung eine Spritze in die Hand, mit der er einen Wirkstoff (Prostaglandin E 1) direkt in die Schwellkörper des Penis spritzt. Das klingt unerfreulich, wird aber vom Patient angesichts des kaum spürbaren Einstiches meist als unproblematisch empfunden. Nach etwa zehn Minuten tritt die Erektion ein. Wer die Spritzen vermeiden will, kann mit einem Applikator eine Miniaturtablette in die Harnröhre einführen. Die Wartezeit bis zur Erektion dauert länger, die Erfolgsquote ist geringer.


Vakuumpumpen gegen Erektionsstörungen / erektile Dysfunktion

Die Vakuum-Erektionshilfe besteht aus einem Zylinder, in dem manuell oder elektrisch ein Unterdruck erzeugt wird. Der Penis wird in den Zylinder gesteckt, der Unterdruck lässt Blut in die Schwellkörper einfließen. Bei ausreichender Erektion wird ein Penisring angelegt, um den Rückfluss des Blutes zu verhindern und die Erektion zu bewahren.


Operative Methoden gegen Erektionsstörungen / erektile Dysfunktion

Gefäßoperationen zur Verstärkung des Blutzuflusses in die Schwellkörper und zur Vermeidung zu schnellen Abflusses gelten als wenig erfolgversprechend. Ein Schwellkörperimplantat bedeutet, dass die natürlichen Schwellkörper irreversibel zerstört werden. Dennoch gilt diese Methode als letzter Ausweg. Das Implantat wird in den Penis eingesetzt, ein Flüssigkeitsreservoir im Bauchraum sorgt bei Druck für die Versteifung des Gliedes. Derartige Prothesen sollen ein normales Sexualleben ermöglichen und bis zu einem Jahrzehnt halten.


Penisexpander bei Erektionsstörungen / erektile Dysfunktion

Penisexpander dienen primär der Penisverlängerung, Penisverderdickung und Begradigung des Penis. Insbesondere Männer, deren Erektionsprobleme auf Minderwertigkeitskomplexen wegen der Penisgröße oder Penisform beruhen, können hiermit die Ursache ihrer erektilen Dysfunktion behandeln. Durch die erzielte Penisvergrößerung und Penisbegradigung lässt sich neues Selbstvertrauen gewinnen, was psychischen und damit auch physischen Stress gegenüber dem Sexualpartner abbaut, wenn man sich diesem nackt zeigt. Erst durch diese mentale Entspannung ist dem Mann eine Erektion überhaupt möglich. Denn Stress versetzt den Körper in Fluchtbereitschaft: der Schwellkörper des Penis zieht sich zusammen, drückt das Blut aus dem Penis zurück und lässt ihn auf Minimalgröße schrumpfen.

Die Erfahrung von Nutzern zeigt, dass die notwendigerweise relativ lange Anwendungszeit des Penisexpanders im Rahmen einer Vergrößerungsbehandlung das Penisgewebe nicht nur wachsen lassen, sondern auch trainieren kann. Dies äußert sich möglicherweise in härteren Erektionen des Penis, weshalb diese Geräte möglicherweise auch ursächlich rein physiologische Erektionsstörungen verbessern können.

Ergänzend zum Penisexpander können verschiedene Massagetechniken angewendet werden, die Erektionsstörungen zusätzlich mindern können.

Skizze des Männlichkeitssymbols und ein Radiergummi welches dieses wegradiert.
Erektionsstörungen - erektile Dysfunktion - Potenzstörungen
  • teilweise oder vollkommene Unfähigkeit zur Erektion
  • nicht gleichbedeutend mit Impotenz
  • körperliche oder mentale Ursachen
  • klinische Diagnostik durch Urologen
  • allgemein emfpehlenswert: Sport, gesunde Ernährung, wenig Alkohol, kein Tabakkonsum
  • Medikamente nicht immer wirksam
  • Vakuum-Erektionshilfen als mechanische Soforthilfemaßnahme
  • Penisexpander zum Gewebetraining

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